Der marode Scharm eines stillgelegten Güterbahnhofes brachte mich zur Lost Place Fotografie. Eigentlich zur Fotografie überhaupt. Großes Interesse an den „alten Tagen“ hatte ich schon immer. Seit 2014 besuche ich Orte die aus ihrer Zeit gefallen sind. Wie der Schmetterling seinen Kokon abstreift, lässt auch der Mensch in seiner Fortentwicklung die für ihn nutzlos gewordene Hüllen zurück. Naturgewalten erschaffen daraus morbide Skulpturen der Vergänglichkeit. Die Natur bedient sich dazu einer Ressource, welche ihr ganz im Gegenteil zum Menschen unbegrenzt zur Verfügung steht: Zeit.

 

Durch verschiedene Bilderserien möchte ich meine Faszination "Lost Places" teilen.
Die Serien sollen zum betrachten, nachdenken und umdenken anregen.