Datum: 23.11.2016 Autor: Heiko

Der neunte Tag - 19.06.2016

Der gestrige Tag hatte es in sich..

Etwas später als gewohnt starteten wir in den Tag. Heute wollten wir die gefallenen deutschen Soldaten bei La Camp besuchen.

Danach führte uns der Weg zum Pointe du Hoc.

 

Durch die Fotos im Artikel hoffe ich euch mit durch den Tag zu nehmen, mehr Bilder und in besserer Qualität sind sie auf meinen Flickr Account.


La Camp - Deutscher Soldatenfriedhof

21222 deutsche Soldaten. 21222 Geschichten. 21222 trauernde Familien. Wieder einer dieser Orte an dem einem diese Unsinnigkeit des Sterbens, des Krieges vor Augen geführt wird. Der Großteil dieser Soldaten fand den Tod zwischen dem 6. Juni bis 20. August 1944.

 


Pointe du Hoc

 

Der Pointe du Hoc ist ein 500 Meter langer und etwa 30 Meter hoher Abschnitt der normannischen Steilküste. 6 Kilometer vom Omaha Beach entfernt befand sich hier eine wichtige deutsche Stellung mit sechs 155mm Artilleriegeschützen.

 

Die Feuerkraft dieser Geschütze erreichte die Strandabschnitte Utah und Omaha Beach, und machte hier eine Landung der Befreier unmöglich. Die schweren Bunkeranlagen welche durch die Organistation Todt erbaut wurden, hielten zahlreichen Luftangriffen stand, so wurde dem 2. US-amerikanischen Rangerbataillon der Auftrag gegeben die Geschütze am Morgen des D-Day zu vernichten.

 

Die Steilküste und das miserable  Wetter machten die Eroberung der Stellung zu einem Desaster. Von den 225 Männern überlebten 90..

 

Und für was?

 

Die Geschütze wurden von den deutschen schon kurz nach den ersten Luftangriffen demontiert und verlagert...

 

Heute erinnert an diese schwere Operation ein Dokumentationszentrum, die Befestigungsanlagen sowie riesige Granatentrichter.

 

 




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