Datum: 10.08.2016 Autor: Heiko

Der siebte Tag - 17.06.2016

Heute ging es zum historischen Sightseeing am künstlichen Landungshafen von Arromanches-les-Bains, anschließend zur Küstenbatterie von Longues-sur-Mer.

 

Durch die Fotos im Artikel hoffe ich euch mit durch den Tag zu nehmen, mehr Bilder und in besserer Qualität sind sie auf meinen Flickr Account.


Arromanches-les-Bains - Landungshafen

Nach dem D-Day am 6. Juni 1944 brauchten die Befreier Europas eine Möglichkeit ihre ungeheuren Massen von Material an Land zu bringen. Schon am 7. Juni fing man daher mit der Erbauung des künstlichen Landungshafens in Arromanches-les-Bains an. Keine drei Tage später lieferten die ersten Schiffe ihre Ladung ab.  628.000 Tonnen Nachschubgüter, 40.000 Fahrzeuge und 220.000 Soldaten fanden alleine über diesen Hafen ihren Weg in die Normandie. Die tonnenschweren Pontains liegen noch vor Ort, Geisterhafen wird dieser Bereich genannt. Bei Ebbe kommen sie zum vorschein. Der Besuch im Zentral gelegenen D-Day Museum ist empfehlenswert. Eine sehr gute und kurzgehaltene Doku findet ihr im Video.


Küstenbatterie von Longues-sur-Mer

Die Batterie Longues-sur-Mer ist die einzige deutsche Küstenbatterie des Atlantikwalles mit noch erhaltenen Kanonen in der gesamten Normandie.
Sie befindet sich bei dem Ort Longues-sur-Mer an der französischen Atlantikküste in der Normandie am Ärmelkanal. Vor der Invasion (Operation Overlord) am 6. Juni 1944 wurde die Batterie von den alliierten Luftstreitkräften mehrfach bombardiert, aber es wurden keine großen Schäden angerichtet. Am Invasionstag wurde die Batterie von dem Schlachtschiff USS Arkansas (US Navy) und den Kreuzern HMS Ajax (Royal Navy) und FFL Georges Leygues (Force Françaises Libres) beschossen. Am 6. Juni wurden von der Batterie insgesamt 170 Schüsse abgegeben, ohne dass ein Schiff der Invasionsflotte versenkt oder beschädigt wurde. Die gesamte Besatzung der Batterie (184 Mann, die Hälfte von ihnen älter als 40 Jahre) hat sich am Morgen des 7. Juni kampflos den Briten des 2. Bataillons des Devonshire-Regiments ergeben. Die Batterie ist heute ein Museum und kann besichtigt werden. Von den Geschützbunkern gelangt man durch eine gerade Straße direkt zum Feuerleitstand an der Steilküste; in den Feldern links und rechts sind noch einige Befestigungsreste erkennbar. Quelle: Wikipedia




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