Datum: 25.11.2016 Autor: Heiko

Der zwölfte Tag - 22.06.2016

 

Wir haben endlich schönes Wetter. Nicht das der Urlaub schlecht wäre. Jetzt wo ich diese Zeilen schreibe ist der Urlaub schon Monate her. Und ich denke an ihn zurück als einen der schönsten die ich mit meiner Frau hatte. Erleben. Bilden. Für uns alles wichtiger wie Badewetter.

Trotzdem hatten wir uns vorgenommen den amerikanischen Soldatenfriedhof bei schönem Wetter zu erleben.

Heute bot sich das an, so gingen wir auf unsere letzte große Tour in diesem Urlaub.

 

Durch die Fotos im Artikel hoffe ich euch mit durch den Tag zu nehmen, mehr Bilder und in besserer Qualität sind sie auf meinen Flickr Account.


Vierville-sur-Mer

Der Landungsabschnitt Omaha Beach ist zehn Kilometer lang, beginnt hier in Vierville-sur-Mer und endet im Fischerhafen von Port-En-Bessin.

Der Landungsabschnitt hier in Vierville-sur-Mer wurde in die Sectoren Charlie und Dog Green unterteilt.

Vierville-sur-Mer war deswegen so wichtig, weil man hier eine gute Anbindung ins Straßennetz hatte, und so schnell die Truppen ins Land bekam. Die deutschen wussten von dieser stategischen Bedeutung, und befestigten den Strandabschnitt sehr stark.  Die Befreier mussten schwere Verluste erleiden. Hier entstand ein schwimmender Hafen, welcher jedoch durch einen schweren Sturm zerstört wurde und nie zu Einsatz kam. Reste des Landungshafens stehend hier zum betrachten.


Saint-Laurent-sur-Mer

Hier erlitten die Amerikaner hohe Verluste ehe der Ausgang bei Saint-Laurent-sur-Mer durch Unterstützung der Schlachtschiffe, die wieder das Feuer auf die deutschen Stellungen eröffnete, gegen frühen Nachmittag geöffnet werden konnte. Saint-Laurent-sur-Mer konnte dann am Nachmittag vollständig von den Amerikanern besetzt werden. Heute findet man in St.-Laurent-sur-Mer ein Museum zu Thema D-Day. Außerdem kann man einige Denkmäler am Strand finden. Nahe der Ortschaft, weiter östlich gelegen findet man den Bunker von Le Ruquet. Dieser Bunker ist sehr gut erhalten geblieben, und dien´te mir für zwei Aufnahmen des Fotoprojektes.

 


Colleville-sur-Mer

Der Tag in der Normandie welcher die meisten Eindrücke hinterließ. Der Besuch des amerikanischen Soldatenfriedhofes bei Colleville-sur-Mer am legendären Strandabschnitt von Omaha Beach. Präzise gearbeitete Grabsteine aus schneeweißem Marmor. Gestochende Rasenkanten. Eine Fläche von 70 Hektar. 9387 Gräber. Gedenktafeln für 1557 Vermisste. Brüder liegen wie Söhne mit Ihren Vätern nebeneinander. Im Garten der vermissten steht ein Ehrenmal, eine sieben Meter hohe Statue. "Der Geist der amerikanischen Jugend steigt aus den Wellen" steht hier auf der halbkreisförmigen Säulenreihe.


Port-en-Bessin-Huppain

Nach dem Friedhofbesuch fuhren wir nach Port-en-Bessin-Huppain. Dem Ende des Omaha Beach Bereiches.




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