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Alcalá del Júcar

Alcalá del Júcar

 Alcalá del Júcar
Alcalá del Júcar

Mein Besuch 08/2018

Blick auf die Kirche San Andrés
Blick auf die Kirche San Andrés

 

 

Alcalá del Júcar ist ein Städtchen, welches einen schon von weitem aufgrund der malerischen Lage in den Bann zieht. An einem steil ansteigenden Hang kleben die weiß gekalkten Gebäude, ein schlanker Kirchturm reckt sich davor trotzig in die Höhe. Über allem thront der wuchtige Turm einer Burg.

 

Einen großen Anteil an der Gestaltung der Landschaft hat der Fluss Júcar, der sich oftmals tief in den Kalkfelsen gegraben und so enge Schluchten geschaffen hat.

 

Das Auto wird am besten gleich auf einem der Parkplätze am östlichen Ufer des Júcars abgestellt. Die steilen Gassen der denkmalgeschützten mittelalterlichen Altstadt sind für die Autoverkehr ungeeignet. Der Weg hinauf führt über die Puente Romano über den Río Júcar, deren Alter nicht zu verleugnen ist, aber nicht aus der römischen Epoche stammt. Vor der Brücke ist in einem flachen Steinhaus die Tourist-Information untergebracht.

 

Die Calle Cuesta Hondonera  führt hinauf in die Altstadt mit der Kirche San Andrés, die gut als Orientierungspunkt dienen kann. Der Bau der jetzigen Pfarrkirche begann zu Anfang des 16. Jahrhunderts im Stil der späten Gotik.

 

Für den weiteren Aufstieg zum Castillo de Alcalá muss als Orientierung das einfache „Hinauf“ genügen, denn der Verlauf der Gassen ist so verwirrend, wie wir es von einer ursprünglich maurischen Ortsplanung zu erwarten haben. Nicht an jeder Ecke ist ein Wegweiser angebracht, dafür werden wir auf Schildern dazu eingeladen diverse Höhlen zu besuchen, in denen kleine Museen, Galerien oder Restaurants eingerichtet wurden.

Die Festung auf den höchsten Punkt über dem Fluss Júcar, das Castillo de Alcalá del Júcar, wurde ursprünglich von den maurischen Herrschern errichtet und galt lange Zeit als uneinnehmbar, bis es Alfonso VIII. im Jahre 1213 doch schaffte und den Ort so in sein Königreich von Kastilien einverleibte. Die Burgruine wurde in den 70er Jahren des vorherigen Jahrhunderts restauriert und wiederhergerichtet. Wie es sich heute präsentiert, stammen die Burganlagen überwiegend aus dem späten Mittelalter.

Schattiges Plätzchen bei 38°
Schattiges Plätzchen bei 38°

Fotografisch bietet der Ort recht viele Ansichten.

Er ist definitv nicht touristisch überströmt, nur wenige Reisende verirren sich in die Region Kastilien-La Mancha.

Ich hatte in der Umgebung geschäftlich zu tun. Daher konnte ich den Besuch gut einbauen auf meinen erst spät Abends gelegenen Rückflug.

 




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